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Förderturm der Zeche Königsborn III/IV

Die Anfänge der Zeche Königsborn liegen im 19. Jahrhundert. 1881 nahm der erste Schacht, zehn Jahre später der zweite die Kohlenförderung auf. Die Schachtanlage 3/4 in der Gemarkung Altenbögge entstand ab 1899 und war 1904 mit beiden Schächten betriebsbereit. Der in den 1920er Jahren errichtete Förderturm über Schacht 4 der ehemaligen Zeche - zu seiner Zeit der größte in Europa - gilt heute als bedeutendes Dokument der architekturgeschichtlichen Entwicklung im Industriebau der zwanziger Jahre. Er verkörpert den Übergang zum Funktionalismus und wurde zum Vorbild der meisten modernen Fördertürme. Sein Architekt, Alfred Fischer, zählt zu den wichtigsten Industriebauarchitekten im Ruhrgebiet. Mit dem Projekt "Yellow Marker" des Lichtkünstlers Mischa Kuball wird der Förderturm, das einzige verbliebene Relikt der Zeche Königsborn, als Ostpol der Route der Landmarkenkunst hervorgehoben. Der Turm ist bis zu einer Höhe von 55m begehbar, seit 2004 finden dort regelmäßig Führungen und Veranstaltungen statt.

Adresse

Förderturm der Zeche Königsborn III/IV
Ostpol Ruhrgebiet
Alfred-Fischer-Platz 1
59199 Bönen

Web: www.foerderturm-boenen.de

Anfahrt

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

nächstgelegene Haltestelle: "Altenbögge Markt"