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Zeche Westfalen

Schon ab 1901 gab es erste Probebohrungen im Gebiet der Stadt Ahlen, und bereits einige Jahre später wurden die Pläne für ein Bergwerk und eine daran angrenzende Siedlung für die Bergarbeiter und ihre Familien umgesetzt. Der Abbau von Steinkohle, der Personalbetrieb und die Energieversorgung nahmen immer größere Bereiche am Rande der Stadt ein und fügten sich schließlich mit der Kolonie als südöstlicher Stadtteil an Ahlen an. Fast 100 Jahre lang war die Zeche Westfalen Motor der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Ahlen und größter Arbeitgeber von bis zu 5.500 Menschen in den 1950iger Jahren. Am 1. Juli 2000 wurde der aktive Betrieb der Zeche Westfalen eingestellt. Schächte wurden verfüllt, bergbauspezifische Gebäude abgerissen und denkmalwürdige Bestandteile erhalten.

Mit dem Umbau der Lohnhalle und der Kaue entstand als Start der Nachnutzung des Geländes ein Gewerbezentrum mit unterschiedlichen Nutzungen, auch für außergewöhnliche Veranstaltungen. Seitdem wurden noch eine Vielzahl von weiteren Gebäuden der Zeche Westfalen privatisiert und denkmalschutzgerecht zur gewerblichen Nutzung für kleinere Betriebe umgebaut. Heute haben sich mehr als 30 Firmen auf der ehemaligen Zeche Westfalen angesiedelt. Die beiden Fördertürme und der Mannschaftsgang konnten als Wahrzeichen dauerhaft gesichert werden, so bleibt die Funktionalität des Bergbaus auch für die nächsten Generationen erkennbar.

Adresse

Zeche Westfalen
Lohnhalle
Zeche Westfalen 1
59229 Ahlen

Web: www.zechewestfalen.de

Adresse für Navigationsgeräte: Umweg

Anfahrt

Navi: Umweg

Nächstgelegene Haltestelle: "Zeche Westfalen"