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FR, 14.10., 18:30 Uhr Südamerikanisch-spanische Nacht

Sie lassen ihre Mordsgeschichten an Orten spielen, wo andere Urlaub machen: Barcelona, Madrid, Montevideo. Es wird temperamentvoll. Es wird heiß. Es wird kriminell. Tauchen Sie ein in die kreative Welt unserer Gäste aus Spanien und Uruguay. Der in Barcelona geborene Schriftsteller und Drehbuchautor Pere Cervantes bringt an diesem Abend seinen Roman "Die Lichter von Barcelona" mit. Die Geschichte spielt in Barcelona im Jahre 1945, der zwölfjährige Nil begibt sich auf die Suche nach seinem vor Jahren verschwundenen Vater. Mit Berna Gonzáles Harbour geht es mit "Goyas Ungeheuer" (Spanischer Krimipreis!) nach Madrid, wo ein künstlerisch anmutender Mord Rätsel aufgibt und die Spur zu Goyas Gemälden im Prado führt. Abgerundet wird dieser Abend durch die Journalistin und Anwältin Mercedes Rosende, die 2008 mit dem uruguayischen Nationalliteraturpreis ausgezeichnet wurde. "Der Ursula-Effekt" ist bereits ihr dritter Montevideo-Krimi. Deutsche Leseparts: Anja Gawlick und Richard Hucke (u.a. WDR Sprecherensemble). Moderation: Jürgen Alberts (Krimiautor).

ACHTUNG: Der im Programmheft und an dieser Stelle ursprünglich angekündigte Auftritt von Rafael Cortés muss leider ausfallen. Wie uns heute (03.10.) bekannt wurde, erlitt Rafael Cortés im September während eines Auftrittes in Köln einen Herzstillstand und musste wiederbelebt werden. Siehe auch hier: https://www.waz.de/staedte/essen/herzstillstand-auf-der-buehne-sohn-rettet-rafael-cortes-id236490327.html Der Arzt hat ihm Schonung verordnet. Wir bitten daher um Verständnis, dass der Auftritt abgesagt wurde. Wir bemühen uns um einen anderen musikalischen Part, können dies aber wegen der Kürze der Zeit bis zum Veranstaltungsdatum nicht versprechen.

Zu "Der Ursula-Effekt" (07/21) von Mercedes Rosende:
Ganz so schlau, wie die feinen Herren Verbrecher sich fühlen, scheinen sie nicht zu sein – denn sie haben den Überfall auf einen Geldtransporter recht gründlich vermasselt. Ein Glücksfall für die resolute Ursula, die die ganze Chose kurzerhand übernommen hat und sich zusammen mit ihrem nervösen, zur Ohnmacht neigenden Kumpan Germán die Beute unter den Nagel reißt. Nur sind ihr jetzt die um ihr Geld betrogenen Verbrecher auf den Fersen. Und die Polizei. Und eine Privatdetektivin. Und Ursulas Schwester. Aber Ursula entpuppt sich als verflucht begabt, was kriminalistische Unternehmen angeht, und mit ein wenig Glauben an die Dummheit der anderen wird sie das Ding doch wohl schaukeln?

Zu "Die Lichter von Barcelona" (07/22) von Pere Cervantes:
Barcelona, 1945: Während sich die Stadt von den Folgen des Kriegs erholt, schlägt sich der zwölfjährige Nil durch, indem er als Kurier Filmrollen von einem Kino zum nächsten bringt. Hin und wieder schleicht er sich in die Vorführungen, um der Stimme seines Vaters zu lauschen, der einst Synchronsprecher war, bevor er vor Jahren verschwand. Doch eines Tages wird Nil auf dem Heimweg Zeuge eines Mordes. Bevor das Opfer seinen Verletzungen erliegt, steckt dieses ihm ein Foto zu und flüstert: "David". Es ist der Name seines Vaters. Nil beschließt dem Geheimnis des Fotos auf den Grund zu gehen – und merkt bald, dass auch andere auf der Jagd nach Antworten sind …

Zu "Goyas Ungeheuer" (08/22) von Berna González Harbour:
Die Kunst des Mordens Comisaria Ruiz ermittelt in Madrid
Den Ausschweifungen folgt die Ernüchterung – kurz nachdem in Madrid ein rauschendes Fest gefeiert wurde, werden an verschiedenen Orten der Stadt tote Tiere gefunden. Die Art und Weise, wie sie in Szene gesetzt ¬wurden, deutet auf mehr als nur einen Akt Mutwilliger hin. Und tatsächlich: wenig später sieht sich die Polizei mit dem rituellen Mord an einer Kunststudentin konfrontiert. Sie bleibt nicht das einzige Opfer – ein weiterer, beinahe künstlerisch anmutender Mord stellt die Beamten vor ein Rätsel. Comisaria María Ruiz, die sich aufgrund ihrer Suspendierung eigentlich zurückhalten sollte, ist fest entschlossen, den Fall zu lösen. Die Spur führt sie von den Abwasserkanälen Madrids bis hin ins Prado-Museum zu den Gemälden Goyas. Doch dann spitzt sich die Situation zu und María muss alle Register ziehen, um sich selbst und die, die ihr wichtig sind, zu schützen.

Location

Eventlocation stadt.bau.raum (Schacht Oberschuir)
Boniverstraße 30
45883 Gelsenkirchen

Telefon: +49 (171) 6248200

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Web: www.stadtbauraum-gelsenkirchen.de

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