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Landespolizeiorchester - LPO (Wuppertal)

Das "Mord am Hellweg"-Festival freut sich, erneut das Landespolizeiorchester NRW bei verschiedensten Veranstaltungen präsentieren zu dürfen. Mehr als 150 Auftritte absolviert das Berufsorchester mit 45 Mitgliedern und acht Ensembles jedes Jahr insgesamt. Musikalisch bewegt sich das Landespolizeiorchester NRW vor allem in der populären und anspruchsvollen Klassik, einzelne Ensembles nehmen sich auch ausführlich anderer Musikrichtungen an.

Das Sinfonische Blasorchester ist das größte und vielseitigste Ensemble des Landespolizeiorchesters, welches seit 2005 von Scott Lawton dirigiert und geleitet wird. Es bietet dabei ein Konzertrepertoire, das von Klassik über Big-Band-Evergreens bis zu den aktuellen Charthits reicht.

Die Big Band unter der Leitung von Hans Steinmeier besteht aus 20 Musikern im Smoking, die ein breitgefächertes Repertoire von weltbekannten Titeln aus der Blütezeit des amerikanischen Swing, des brasilianischen Bossa Novas und der lateinamerikanischen Musik aufspielen. Anspruchsvolle Highlights aus der Popmusik sowie Kompositionen aus dem Musical- und Filmmusikbereich ergänzen das Programm. Musikalische Interaktion, Improvisation und Spielfreude stehen hier im Vordergrund.

Das Kriminalorchester unter Leitung von Hans Steinmeier ist eine aus 30 Profimusikern bestehende erweiterte Besetzung der Big Band des Landespolizeiorchesters NRW und konzertiert unter dem Pseudonym "Das Kriminalorchester". Bekannte und neu zu entdeckende, aktuelle und erinnerungswürdige Musik aus internationalen Kriminalfilmen und Serien erzeugt eine "garantierte Gänsehaut": Miss Marple trifft Jerry Cotton, James Bond trifft den Paten. Die Musik der Superhelden und der Agenten mit Herz. Das Orchester zeigt hier seine stilistische Vielseitigkeit und pendelt mit gekonntem Spielwitz zwischen ernster und unterhaltender Musik.

Das Repertoire des Jazz-Ensembles als Konzertband umfasst das breite Spektrum der "Popular Music" von zeitlosen Swing- und Latin-Kompositionen, Musical- und Filmmelodien bis hin zu Rock- und Pop. Bei einer Polizei-Combo darf Kriminalmusik natürlich nicht fehlen: Bekannte und neu zu entdeckende, aktuelle und erinnerungswürdige Musik aus internationalen Kriminalfilmen und Serien erzeugt eine "garantierte Gänsehaut". Miss Marple trifft Jerry Cotton, James Bond trifft den Paten. Die Musik der Superhelden und der Agenten mit Herz. Das Ensemble ist ebenfalls unter der Leitung von Hans Steinmeier und zeigt hier seine stilistische Vielseitigkeit.

Scott Lawton ist seit 2005 Dirigent des Landespolizeiorchesters NRW. Nach seinem Studium am Oberlin College und an der University of Cincinnati und kleineren Stationen wurde er 1999 Chefdirigent beim Deutschen Filmorchester Babelsberg. Von 2004 bis 2009 war er auch Musikalischer Leiter bei den Gandersheimer Domfestspielen. Er unterrichtet Musikinterpretation an der Folkwang Hochschule in Essen und ist als Gastdirigent mit diversen Orchestern Deutschland tätig. Scott Lawton betreut zudem symphonische Crossover-Projekte u.a. mit den Scorpions, Udo Lindenberg oder auch Mousse T. Er arbeitete mit dem Buena Vista Social Club und bestritt Konzerte bzw. Aufnahmen mit Johannes Heesters, Otto Waalkes, Betin Güneş, Joy Denalane u.a. Neben seiner Arbeit als Dirigent komponiert er für das Musiktheater 2005 "Mozart in Manhattan", ein Opernkrimi über Lorenzo da Pontes Leben in New York und 2007 "Wenn Ärzte lieben", eine Parodie des Arztroman-Genres.

Hans Steinmeier (Jahrgang 1969) ist seit September 2003 hauptamtlicher Leiter der Big Band, des Kriminalorchesters und des Jazz-, Rock-, Pop-Ensembles der Polizei NRW. Zuvor studierte von 1989 bis 1996 an der Folkwang-Hochschule in Essen, wo das erste Diplom im Fach Jazzgitarre, das zweite Diplom im Fach Komposition, Arrangement und Bigband-Leitung erhielt. Während seiner Studienzeit erhielt er zwei Stipendien des Berklee College of Music in Boston (USA). Weitere Studienaufenthalte führten ihn 1991 an das "American Institute of Music" nach Wien. Er ist Träger des Dortmunder Kulturförderpreises 2000. Hans Steinmeier erhielt Lehraufträge und Dozenturen an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg, der Musikhochschule Köln, der Folkwang Universität der Künste und der Glen Buschmann Jazz Akademie Dortmund.

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