Trotz seiner internationalen Ausrichtung ist “Mord am Hellweg” ein Kind der Region. Entstanden am Hellweg und beheimatet in Westfalen, signalisiert schon der Name des Krimifestivals seine lokale Verankerung. Anlass genug, im Rahmen des umfangreichen Programms auch einen gezielten Blick auf die Krimilandschaft vor Ort zu werfen. In der Sonderreihe “Möpkentod - Westfalen kriminell” präsentiert “Mord am Hellweg” u.a. mit Karen Kliewe, Thomas Krüger, Fabian Navarro, Bernd Stelter oder Klaus-Peter Wolf daher etliche der bekanntesten und beliebtesten kriminellen Persönlichkeiten aus Westfalen und entführt zugleich an besondere Orte der Region - nicht nur zu Lande, sondern 2026 auch wieder auf dem Wasser!
Dabei wird zugleich der spezielle Sound Westfalens aufgezeigt. Denn die aktuelle Ausgabe der “Mord am Hellweg”-Anthologie, deren 19 literarische “Auftragsmorde” an 18 westfälischen Orten angesiedelt sind, dreht sich in diesem Jahr nicht nur um Mord und Verbrechen, sondern auch um das Thema Musik. Im Rahmen der Sonderreihe wird der druckfrische zwölfte Band mit seinen begleitenden Lesungen der bereits seit 2002 im regelmäßigen Rhythmus erscheinenden populären Krimireihe weitere regionale Textkompositionen hinzufügen.
Weil sich lokale Eigenheiten vor allem im Vergleich mit anderen Regionen zeigen, konfrontiert die Unterreihe “Westfalen trifft…” zudem Autor:innen aus dem Münsterland, vom Hellweg, aus Ostwestfalen, dem Sauerland oder dem westfälischen Ruhrgebiet mit Kolleg:innen und Kriminalromanen aus anderen deutschsprachigen Regionen wie der Eifel, dem Rheinland oder sogar Österreich. Fragen wie die, ob es sich in Westfalen anders mordet als anderswo, warum einzelne Autor:innen grundsätzlich nur in ihrer Heimatregion Leichen hinterlassen, während es andere zum Schreiben immer wieder in die Ferne zieht, sind nur einige der Themen, die bei diesen spannenden Begegnungen im Mittelpunkt stehen - da gibt es viel zu erfahren, wie auch in allen anderen Veranstaltungen von “Möpkentod - Westfalen kriminell”.
Die Sonderreihe “Möpkentod - Westfalen kriminell” wird ermöglicht durch die freundlicher Unterstützung der Stiftung Westfalen-Initiative und des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe.

